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Erdnüsse während der Schwangerschaft: Nutzen und Schaden

Für eine Frau in anderen Umständen wird die Verantwortung für die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes zum wichtigsten im Leben. Daher studiert sie jedes Lebensmittel mit besonderer Sorgfalt und sogar Genauigkeit – ob es nützlich ist oder nicht, wenn ja, inwiefern und wie viel sie davon essen kann, um nicht zu übertreiben und weder dem Kind noch sich selbst zu schaden.

Auch auf Erdnüsse wird zwangsläufig ein Auge geworfen, da es sich um ein Produkt handelt, das traditionell fast jedem schmeckt. Vor der werdenden Mutter steht ein Dilemma: Kann sie sie weiterhin essen oder sollte sie besser darauf verzichten? Denn die Erdnuss ist ihrer Natur nach keine Nuss, auch wenn alle sie so nennen und manchmal die Präzisierung ‚Erdnuss‘ hinzufügen. Tatsächlich ist sie eine ölhaltige Hülsenfrucht, daher kann sie einerseits, wie andere Produkte dieser Art, ein sehr unangenehmes Grollen im Bauch und Blähungen verursachen, andererseits hat sie eine sehr reichhaltige Zusammensetzung an nützlichen Stoffen. Was tun? Essen oder nicht essen?

Darf man während der Schwangerschaft Erdnüsse essen?

Die Erdnuss enthält viele wichtige und notwendige Stoffe. Daher können Frauen, die ein Kind erwarten, Erdnüsse essen, jedoch mit einer Reihe von Einschränkungen, deren Strenge vom Schwangerschaftsabschnitt abhängt.

Erdnüsse während der Schwangerschaft

Im 1. Trimester

Das erste Trimester ist das verantwortungsvollste für das Leben des ungeborenen Kindes, da in dieser Zeit alle seine Organe und Systeme angelegt werden und sich zu entwickeln beginnen. Davon, wie und was die Mutter isst, hängen der Zustand der Blutgefäße, der Knochen, die Arbeit des Herzens, der Leber, die Aktivität des Nervensystems des Babys ab. Und der Körper der werdenden Mutter unterliegt in dieser Zeit einer ernsthaften Umstellung. Es beginnt eine Toxikose, die mit Übelkeit und Erbrechen einhergeht, die Frauen oft mit eingelegten Gurken oder Tomaten lindern.

Man kann die Symptome der Toxikose auch deutlich abschwächen, indem man eine kleine Handvoll gesalzener Erdnusskerne isst – nur ganz wenige, nur ein paar Stück. Bei übermäßigem Verzehr wird das Salz seine negativen Auswirkungen zeigen (erhöhte Belastung der Nieren, Ödeme), und auch die Wirksamkeit der Nüsse nimmt ab. Daher sind Erdnüsse im ersten Trimester durchaus täglich erlaubt, aber in vernünftigen Grenzen.

Es gibt eine Bedingung: Sie als werdende Mutter sollten darauf achten, ob aufgrund der Erdnüsse Hautausschlag oder Juckreiz auftreten. Diese können darauf hindeuten, dass das Produkt kontraindiziert ist. Daher müssen Sie darauf verzichten und lieber hausgemachte Gurken essen, um die Toxikose zu lindern.

Im 2. Trimester

Das Baby entwickelt sich weiterhin schnell. Zu diesem Zeitpunkt sind seine Knochen bereits ausgebildet, es beginnt sich zu bewegen, im winzigen Körper werden Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt. In dieser Phase ist die Erdnuss nützlich, da sie Vitamin B enthält, oder wie es meist genannt wird, Folsäure, die hervorragend zur Vorbeugung von Fehlbildungen des Neuralrohrs des Embryos geeignet ist.

Darüber hinaus kann die Erdnuss Ihnen aufgrund ihres Eisengehalts helfen, einer Anämie vorzubeugen, die bei Schwangeren in dieser Zeit häufig auftritt.

Es wird jedoch nicht empfohlen, täglich Nüsse zu essen. Wenn keine allergischen Erscheinungen auftreten, reicht es aus, das Produkt 2-3 Mal pro Woche zu verzehren, um Ihren Körper mit den notwendigen Stoffen zu versorgen. In jedem Fall ist es am besten, zuerst den Arzt zu konsultieren, der die Schwangerschaft betreut. Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse und des Schwangerschaftsverlaufs könnte er möglicherweise zu dem Schluss kommen, dass auch diese Menge etwas zu hoch ist.

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Im 3. Trimester

In der späten Schwangerschaft raten Ärzte Ihnen generell davon ab, Erdnüsse zu essen. In dieser Zeit ist der Körper Ihres Babys bereits vollständig ausgebildet, es beginnt aktiv zu wachsen. Ebenso aktiv nehmen Sie an Gewicht zu. Daher ist im letzten Trimester die Wahrscheinlichkeit groß, zusätzliche Kilos zuzunehmen, und die kalorienreiche Erdnuss kann dazu beitragen.

Darüber hinaus treten nach den Gesetzen der Physiologie in dieser Zeit bei Ihnen Probleme mit dem Stuhlgang auf, Verstopfung ist nicht selten, und hier kann die Erdnuss einen schlechten Dienst erweisen, indem sie die Situation verschlimmert.

Der einzige Fall, in dem es zulässig ist, etwa fünf Nüsse pro Tag zu essen, sind schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe, deren Ursache normalerweise ein Mangel an Kalium und Magnesium ist. Der Körper einer schwangeren Frau hat einen erhöhten Bedarf an diesen Substanzen; Erdnüsse können helfen, die Krampfanfälle zu beruhigen. Aber eine ärztliche Konsultation vor dem Verzehr der Nüsse ist obligatorisch. Möglicherweise hält der Arzt die Einnahme von Vitaminen für nützlicher und zeitgemäßer.

Wenn Sie jedoch keine Probleme mit Übergewicht haben, ist es in der letzten Woche vor der Geburt erlaubt, ein paar Mal etwa 10 Erdnüsse zu essen. Auf diese Weise, so behaupten Ärzte, kommt bei Ihnen nach der Geburt schneller die Milch.

Wie man Erdnüsse richtig konsumiert

Die Erdnuss, auch Erdbohne genannt, ist ein kalorienreiches, allergenreiches Produkt, das sich zudem durch einen hohen Fettgehalt auszeichnet. Daher ist es am besten, sie in der ersten Tageshälfte zu essen, damit die Kalorien bis zum Abend verbrannt werden und die nützlichen Substanzen aufgenommen werden können. Darüber hinaus sollten Sie sie nicht als ganze Nüsse verzehren, sondern zerkleinern und zum Beispiel zu Salaten, Brei oder Hähnchengerichten geben oder damit hausgemachte Muffins, Kekse und Brötchen backen.

Wie man Erdnüsse richtig konsumiert

Nüsse können Sie rösten oder gut trocknen. Nach der Hitzebehandlung lässt sich die rotbraune Schale leichter entfernen, und das Produkt selbst wird sicherer und ist besser verdaulich.

Schwangere Frauen sollten keine gesalzenen Erdnüsse essen, da Salz die Flüssigkeitsansammlung im Körper fördert, was zu Schwellungen führt, zu denen werdende Mütter sehr neigen. Auch mit Schokoladenglasur überzogene Erdnüsse sind noch kalorienreicher, daher sollten Sie auch dieses Produkt besser nicht essen.

Auch fertig verpackte Nüsse in Tütchen mit verschiedenen Geschmackszusätzen sollten Sie nicht kaufen: Es ist unbekannt, wie diese Zusätze auf das Baby wirken, und die werdende Mutter selbst, deren Körper unter erhöhter Belastung arbeitet, braucht solche Experimente nicht.

Feucht gewordene Erdnüsse sollten Sie ebenfalls im Regal liegen lassen, selbst wenn Sie sie später waschen und rösten möchten: In einem solchen Produkt hat sich mit Sicherheit bereits Schimmel gebildet, der die Gesundheit sowohl der schwangeren Frau als auch des Babys ernsthaft schädigen kann.

Wie viele kann man pro Tag essen

Da Erdnüsse zu den allergenen Lebensmitteln gehören, raten Ärzte schwangeren Frauen dringend, beim Verzehr sehr vorsichtig zu sein. Aufgrund einer Unverträglichkeit von Erdnüssen können Hautausschlag, Schwellungen und quälender Husten auftreten.

Wenn Sie vor der Schwangerschaft bereits eine ähnliche Reaktion auf Nüsse festgestellt haben, sollten Sie während der Schwangerschaft darauf verzichten. Wenn es früher keine negativen Erscheinungen gab, können Sie sehr vorsichtig versuchen, ob sich die Situation geändert hat. Zunächst dürfen Sie ein paar Kerne essen und sich selbst beobachten. Alles in Ordnung? Dann ist es erlaubt, die tägliche Menge vorsichtig und schrittweise zu erhöhen, bis zu 15–20 Nüsse pro Tag.

Aber selbst wenn Ihr Körper mit Erdnüssen zurechtkommt und nicht mit einer allergischen Reaktion protestiert, sollten Sie das Produkt nicht häufig essen. Denn mit der Zeit kann es zu einer Ansammlung von Allergenen im Körper kommen, und da das Immunsystem während der Schwangerschaft verstärkt arbeitet und der Körper das Erdnussprotein als gefährliche Substanz ansieht, kommt es schließlich zu einer ungünstigen Reaktion – in Form einer Allergie.

Daher wird empfohlen, im zweiten Trimester nicht öfter als dreimal pro Woche Erdnüsse zu essen, und im dritten Trimester sollten Sie ganz darauf verzichten.

Kann man sie nachts und auf nüchternen Magen essen

Der Körper der werdenden Mutter sollte nachts vollständig ruhen und sich nicht mit der Verdauung von Nahrung beschäftigen. Alle Organe schlafen zu dieser Tageszeit und arbeiten im Erhaltungsmodus, daher fällt es dem Verdauungssystem schwer, mit einer solchen Belastung wie Erdnüssen umzugehen. Die Bauchspeicheldrüse ist in einem trägen Zustand und produziert nicht genügend Enzyme, der Zwölffingerdarm schläft ebenfalls und möchte die Erdnüsse nicht weiterbefördern. Aufgrund der schwachen Aktivität der Gallenblase kann es zu Gallenstau und Steinbildung kommen. Im Darm der schwangeren Frau beginnen die Erdnüsse zu gären, was mit der Freisetzung von Giftstoffen einhergeht, die nach der Aufnahme ins Blut Blähungen und Schweregefühl im Bauch, Schwäche und Unwohlsein, Magenverstimmung und Verstopfung verursachen.

Außerdem führt jede nächtliche Mahlzeit, insbesondere eine so kalorienreiche wie Erdnüsse, zu Gewichtszunahme und Fettleibigkeit. Daher sollte man nachts keine Erdnüsse essen; wenn man sie unbedingt möchte, ist es besser, dies einige Stunden vor dem Schlafengehen zu tun.

Auch für den Verzehr auf nüchternen Magen sind die Nüsse nicht geeignet. Sie sind für die erste Mahlzeit zu grob, da sie den Magen verletzen und mechanische Schäden verursachen können. Um den Verdauungstrakt zu „wecken“ und die Magenschleimhaut nicht zu verletzen, sollte die erste Mahlzeit am Morgen weich und idealerweise umhüllend sein – Brei oder zarter Quark. Besonders schwangere Frauen, die zu Gastritis oder Magengeschwüren neigen, sollten dies beachten.

Darf man sie mit der Schale essen?

Ärzte haben keine Verbote für den Verzehr von Erdnüssen mit der Haut ausgesprochen. Wichtig ist, sie von den harten Schalen zu befreien. Die rotbraune Haut schmeckt leicht bitter, schadet aber einer schwangeren Frau nicht, wenn sie nicht allergisch ist. Gerade die Haut enthält den Großteil der Inhaltsstoffe, die allergische Reaktionen auslösen. Allerdings sind in ihr auch die meisten Komponenten konzentriert, die die Immunabwehr des Körpers verbessern; sogar pharmazeutische Präparate zur Unterstützung des Immunsystems werden daraus hergestellt. Daher ist die Haut für werdende Mütter, die nicht allergisch sind, sogar von Vorteil.

Wichtig ist, beim Essen nicht zu hasten, sonst kann man an der dünnen, trockenen Haut verschlucken.

Muss man Erdnüsse vor dem Verzehr waschen?

Erdnüsse müssen wie alle anderen Nüsse unbedingt gewaschen werden, unabhängig davon, ob sie in der Schale oder geschält sind. Schließlich wachsen sie in der Erde und sind daher schmutzig – nicht nur mit Erdresten, sondern mit Sicherheit auch mit Bakterien und Wurmeiern besiedelt. Zudem kann der Hersteller die Nüsse zur Verlängerung der Haltbarkeit und zum Schutz vor Schädlingen wie beispielsweise der Lebensmittelmotte mit chemischen Mitteln behandeln.

Eine Ausnahme bilden verzehrfertige, im Handel erhältliche Erdnüsse, die mit Öl und Salz geröstet und in luftdichten Beuteln verpackt sind.

Wenn es nur wenige Nüsse sind, kann man sie in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen, dabei mit den Fingern umrühren und reiben, damit alle anhaftenden Erdklümpchen entfernt werden. Bei einer größeren Menge Erdnüsse ist es besser, sie in eine Schüssel oder einen Eimer zu geben, mit Wasser zu bedecken, kurz umzurühren und ein paar Minuten stehen zu lassen. Dann die Nüsse direkt im Wasser reiben, indem man sie mit großen Händen greift, danach das schmutzige Wasser abgießen und das Gefäß mit sauberem Wasser füllen. Den Vorgang wiederholen: umrühren und reiben. Wenn die Schale sehr schmutzig ist und sichtbare Erdpartikel anhaften, kann man die Nüsse mit der harten Seite eines Spülschwamms reiben. Erneut das Wasser abgießen und ein drittes Mal mit Wasser auffüllen, diesmal zum Spülen.

Nach dem Abgießen des Wassers müssen die Erdnüsse gründlich getrocknet werden, bevor sie weiterverarbeitet werden.

Bei geschälten Nüssen ist es einfacher – ein zweimaliges Waschen reicht aus, danach kann man das Wasser gründlich abgießen und sie in die Pfanne geben, um sie zu trocknen und gleichzeitig zu rösten.

Nutzen von Erdnüssen während der Schwangerschaft

Erdnüsse sind nahrhaft und kalorienreich, sie stillen schnell den Hunger, da sie 25 % Proteine und etwa 45 % Fette enthalten.

Nutzen von Erdnüssen während der Schwangerschaft

Dank des Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind Erdnüsse eine gute Energiequelle, die optimal alle Gewebe des mütterlichen Körpers versorgt. Dadurch können die Nüsse die Arbeit des Herzmuskels verbessern, was besonders für eine schwangere Frau in Zeiten erhöhter Belastung des Herz-Kreislauf-Systems vorteilhaft ist.

Auch Polyphenole, die Bestandteile von Erdnüssen sind, helfen der werdenden Mutter, die Herzfunktion zu unterstützen. Darüber hinaus besitzen diese Verbindungen antioxidative Eigenschaften, die den Körper der Frau und des Babys vor schädlichen Umwelteinflüssen und schlechter Ökologie schützen können.

Dank der optimalen Kombination von Aminosäuren, von denen Erdnüsse etwa zwanzig enthalten, schützt das Produkt die Mutter nicht nur vor Erkältungen und kontrolliert langfristig ihre Gesundheit, indem es die Konzentration des schädlichen Cholesterins senkt, sondern bringt auch die Aktivität des Nervensystems in Ordnung und stellt den Schlaf wieder her. Darüber hinaus stimuliert die Aminosäure Tryptophan, die in der chemischen Zusammensetzung der Nüsse enthalten ist, die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin, das für die Verbesserung der Stimmung und die Unterdrückung depressiver Verstimmungen verantwortlich ist. Dieses Problem ist für schwangere Frauen relevant, da Nervosität, erhöhte Erregbarkeit oder sogar Depressionen während der Schwangerschaft keine Seltenheit sind.

Erdnüsse enthalten zudem einen umfangreichen Vitaminkomplex, zu dem die Vitamine A, D, E, K, PP sowie die B-Vitamine gehören. Insgesamt wirken sie gegen Vitaminmangel, und die Nüsse können den Körper der Mutter in dieser schwierigen Zeit sättigen, ihrem Immunsystem zusätzliche Kraft verleihen und auch das zukünftige Baby mit Nährstoffen versorgen.

  1. So gewährleistet Vitamin B1, auch Thiamin genannt, das reibungslose Funktionieren des Verdauungs- und des zentralen Nervensystems der Frau sowie die Vitalität der Blutgefäße und des Herzens.
  2. Riboflavin macht die Haut elastisch und beugt der Entstehung von Dehnungsstreifen vor, schützt die Schleimhäute vor Verletzungen. Es ist nicht nur für die werdende Mutter notwendig, sondern auch für die vollständige Entwicklung des Embryos.
  3. Vitamin B9, Schwangeren besser bekannt als Folsäure, ist ein unverzichtbares Produkt, da es benötigt wird, damit sich das Neuralrohr des Fötus richtig bildet und sich in den folgenden Stadien der Schwangerschaft das Gehirn und das zentrale Nervensystem ohne Pathologien entwickeln.
  4. Nikotinsäure, auch Vitamin PP genannt, ist notwendig, um die Funktion des Verdauungstrakts in Ordnung zu halten.
  5. Vitamin D ist für die normale Aufnahme von Ascorbinsäure, Magnesium sowie Kalzium und Phosphor verantwortlich und beugt so dem Auftreten von Rachitis beim Baby vor.
  6. Tocopherol wird allgemein als das Vitamin bezeichnet, das Nachkommen hervorbringt (so wird sein zweiter Name aus dem Griechischen übersetzt). Es ist für das Wachstum und die Entwicklung des Fötus äußerst wichtig, und sein Mangel kann den intrauterinen Tod des Embryos auslösen.
  7. Das in Erdnüssen enthaltene Eisen reguliert die Konzentration und das Vorhandensein von Hämoglobin und dient auch als Mittel zur Vorbeugung von Anämie.
  8. Kalium ist aktiv an der Regulierung der Herztätigkeit beteiligt, es kontrolliert den Blutdruck und den Flüssigkeitshaushalt im Körper einer schwangeren Frau.
  9. Mangan unterstützt die Funktion der Schilddrüse, was sich auf den Schwangerschaftsverlauf insgesamt sowie auf den Zustand von Haaren, Haut und Nervensystem der werdenden Mutter auswirkt.
  10. Magnesium wird für die normale Funktion des Nervensystems benötigt, hilft Krämpfe zu beseitigen, negative Auswirkungen von Stress zu reduzieren und einen normalen Schlaf zu fördern.
  11. Zink hilft bei der Synthese von Serotonin und der Normalisierung des Stoffwechsels und ist am Aufbau von Proteinen im mütterlichen Körper beteiligt.
  12. Phosphor ist ein Stoff, der die gesamte motorische Aktivität von Mutter und Fötus steuert und die Bildung von Verbindungen anregt, die an der Entwicklung der Hirnhäute des Fötus beteiligt sind.

Insgesamt sind Erdnüsse für schwangere Frauen vorteilhaft, da sie helfen, einer Toxikose entgegenzuwirken, Muskelkrämpfe zu lindern, schädliche Substanzen und Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten, den Hämoglobinspiegel zu verbessern, die Herz- und Gefäßfunktion zu unterstützen, die Hautelastizität zu erhöhen und so Dehnungsstreifen vorzubeugen, die Stimmung zu heben, eine positive psychologische Grundstimmung zu schaffen und vor Stress zu schützen.

Welche Erdnüsse sind gesünder: roh oder geröstet?

Geröstete Erdnüsse sind für schwangere Frauen deutlich besser geeignet als rohe.

  1. Erstens schmecken geröstete Erdnüsse besser und bereiten der werdenden Mutter daher wesentlich mehr Freude.
  2. Zweitens sind sie deutlich sicherer als rohe. Man darf nicht vergessen, dass Erdnüsse unter der Erde wachsen und von dort mit hoher Wahrscheinlichkeit Bakterien und sogar Wurmeier auf die Nüsse übertragen werden können. Außerdem vermehren sich auf ungerösteten Erdnüssen bei der Lagerung Pilze und Schimmel. Unter dem Einfluss hoher Temperaturen beim Röstvorgang werden all diese schädlichen Mikroorganismen abgetötet.
  3. Drittens lässt sich die braune Haut von gerösteten Kernen viel leichter entfernen, in der eine Menge Allergene konzentriert sind.
  4. Viertens werden rohe Erdnüsse vom Verdauungstrakt nur schwer verdaut und können bei der werdenden Mutter sogar Durchfall verursachen.

Daher ist es besser, kein Risiko einzugehen, und wenn man unbedingt naschen möchte, kann man sich ein paar Stücke des gerösteten Produkts gönnen.

Dürfen Schwangere Erdnuss-Urbech essen?

Urbech ist eine Süßspeise, die einer Nusspaste ähnelt. Dieses schmackhafte Produkt stammt aus der nationalen dagestanischen Küche. Es wird nur aus natürlichen Zutaten hergestellt, ohne Verwendung von Konservierungsstoffen oder Farbstoffen, und seine Basis sind entweder Samen oder irgendwelche Nüsse – unter anderem wird Urbech auch aus Erdnüssen hergestellt.

Dürfen Schwangere Erdnuss-Urbech essen?

Diese Süßspeise ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Dank ihrer reichhaltigen Zusammensetzung gilt sie seit jeher als ein Mittel, das Wunder bewirken und Genesende nach schwerer Krankheit schnell wieder auf die Beine bringen kann. Urbech enthält Mineralstoffe und Vitaminkomplexe, Aminosäuren, Jod, Eisen, Taurin, Biotin und Ballaststoffe. Viele Generationen einheimischer Dagestaner haben aus eigener Erfahrung die geradezu wundersamen Fähigkeiten des Produkts bestätigt.

Es ist erwiesen, dass Urbech das Immunsystem stärkt, Halsentzündungen lindert und hilft, lästigen Husten zu bekämpfen. Besonders nützlich ist es bei Erkältungen und Bronchitis. Das ist besonders wertvoll für schwangere Frauen, die viele Medikamente nicht einnehmen können, um die Gesundheit des ungeborenen Kindes nicht zu gefährden.

Dieses Leckerbissen wird auch zur Stärkung der Blutgefäße empfohlen, was sich positiv auf die Durchblutung der Plazenta und die Sauerstoffversorgung des Babys auswirkt.

Da schwangere Frauen deutlich mehr Vitamine benötigen als vor der Schwangerschaft, kann Urbech eine schmackhafte Quelle dafür sein. Es reicht, nur zwei Teelöffel zu essen. Diese tägliche Portion kann dazu beitragen, das Risiko von Fehlbildungen beim ungeborenen Kind zu verringern.

Es ist einfach, dieses natürliche, gesunde und nahrhafte Produkt selbst herzustellen. Dazu röstet man eine Tasse rohe Erdnüsse, entfernt die braune Haut von jeder Nuss und zerkleinert sie mit einem Mixer zu einer öligen Paste. Fertig ist das Dessert! Nach Wunsch kann man einen Löffel gutes Pflanzenöl hinzufügen, damit die klebrige Masse nicht an den Zähnen haftet. Das ist aber nicht unbedingt erforderlich.

Man kann Urbech mit Rohrzucker, Honig oder mit dem Messer gehackten Trockenfrüchten essen. Man sollte sich nicht zu sehr mit dieser Köstlichkeit verwöhnen, zwei bis drei Teelöffel pro Tag reichen aus, um die Stimmung zu heben und Kraft zu geben.

Zudem ist zu beachten, dass Urbech aus Erdnüssen ein recht allergen wirkendes Produkt ist und in Kombination mit ebenfalls allergenem Honig besonders gefährlich sein kann. Wenn eine schwangere Frau dazu neigt, sollte sie auf den Verzehr dieser Leckerei verzichten.

Jedoch sollte die werdende Mutter vor dem Probieren des schmackhaften Produkts besser ihren Frauenarzt konsultieren, der die Schwangerschaft betreut.

Können Erdnüsse der werdenden Mutter schaden?

Natürlich hat auch ein so gesundes Produkt wie die Erdnuss Nachteile. Und eine schwangere Frau muss diese unbedingt berücksichtigen, um weder sich selbst noch dem ungeborenen Kind zu schaden.

Können Erdnüsse der werdenden Mutter schaden?

Die Erdnuss ist ein recht kalorienreiches Produkt: 100 Gramm rohe Nüsse enthalten 551 kcal, geröstet sogar 626 kcal. Wenn man sie in großen Mengen isst, droht Übergewicht sowohl der Mutter als auch dem Fötus, was zu einer schwierigen Geburt führen kann. Aus demselben Grund – aufgrund des hohen Kaloriengehalts – sollten schwangere Frauen mit Neigung zu Übergewicht keine Erdnüsse essen.

Aufgrund des hohen Fettgehalts wird die Nuss langsam verdaut, was bei der werdenden Mutter zu Blähungen und Verstopfung führen kann, sowie zu einer Verschlimmerung von Magen-Darm-Erkrankungen wie Gastritis und Geschwüren. Durch die erhöhte Gasbildung vergrößert sich der Darm und beginnt auf die Gebärmutter zu drücken, was möglicherweise unwillkürliche Kontraktionen und frühe vorzeitige Wehen auslösen kann. Auch die Blutgefäße in der Bauchhöhle werden zusammengedrückt, was die Entwicklung von Krampfadern und folglich eine Verschlechterung der Blutversorgung des Fötus und dessen Hypoxie zur Folge haben kann.

Außerdem helfen die gesalzenen Kerne einerseits, mit der Übelkeit als Symptom der Toxikose umzugehen, andererseits wirken sie bei übermäßigem Verzehr negativ auf die Nieren und fördern die Bildung von Ödemen, da Salz Wasser im Körper bindet.

Ein weiterer wesentlicher Nachteil von Erdnüssen: Ärzte warnen, dass ein Übermaß im Speiseplan einer Schwangeren beim Kind nach der Geburt atopische Dermatitis auslösen kann. Diese sehr schwer zu behandelnde Erkrankung äußert sich durch Ausschlag von ‚Plaques‘ auf den Wangen, der Stirn und am Po, die das Kind mit Juckreiz quälen, sodass das Baby sehr unruhig ist, schlecht schläft und ohne Appetit isst.

Darüber hinaus ist das Produkt für Frauen absolut kontraindiziert, wenn bei ihr, ihrem Ehemann und deren engsten Verwandten – den Eltern – jemals eine allergische Reaktion auf Erdnüsse aufgetreten ist, wie Hautjucken, Schwellungen und Atemstörungen. In diesem Fall beträgt das Risiko einer Allergieentwicklung beim Kind mehr als 70 %, was für das Baby sehr gefährlich ist – bis hin zum anaphylaktischen Schock.

Bei übermäßigem Verzehr von Erdnüssen beginnt sich in den Leberzellen die schädliche Erucasäure anzusammeln, was zu einer Störung der Organfunktion führt. Wenn also bei einer Schwangeren im Bluttest Abweichungen der Leberwerte festgestellt werden, ist es sinnvoll, die Nüsse aus dem Speiseplan zu streichen, um die Leber nicht noch mehr zu schädigen.

Ärzte empfehlen schwangeren Frauen mit Gicht, Arthritis oder Arthrose sowie solchen, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde, keine Erdnüsse zu essen. Außerdem sollten werdende Mütter mit niedrigem Blutdruck Nüsse meiden.

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