Erbsenbrei: Zusammensetzung, gesunde Eigenschaften, Rezepte
Die Erbse als Kulturpflanze wurde von östlichen Ländern – Tibet, Indien und China – populär gemacht. Von dort gelangte sie nach Europa und ist bis heute eines der nahrhaftesten, gesündesten und schmackhaftesten Lebensmittel, das sowohl roh als auch zubereitet verwendet wird.
- Zusammensetzung und Kaloriengehalt
- Wofür ist Erbsenbrei gut?
- Allgemeiner Nutzen
- Für Frauen
- Für Männer
- Während der Schwangerschaft
- Während der Stillzeit
- Für Kinder
- Kann man ihn beim Abnehmen essen?
- Erbsenbrei in der Medizin
- Bei Diabetes mellitus
- Bei Pankreatitis
- Bei Gastritis
- Bei Verstopfung
- Bei Gicht
- Für die Leber
- Schaden und Gegenanzeigen
- Wie man Erbsen für den Brei auswählt
- Wie man Erbsenbrei kocht: Rezepte
- Mit Wasser
- Im Multikocher
- Ohne Einweichen
- Brei mit Fleisch
- Wie man Erbsenpüree zubereitet
- Kann man Erbsenbrei nachts essen?
- Kann man Tieren Erbsenbrei geben?
- Interessante Fakten über Erbsen
Zusammensetzung und Kaloriengehalt
Die Kultur enthält Vitamine – E, A, B, PP, die für die menschliche Gesundheit notwendig sind, sowie die wichtigsten Mikro- und Makroelemente – Kalzium, Jod, Eisen, Fluor, Bor, Kalium, Schwefel, Natrium, Magnesium.
Energiewert – 85 kcal pro 100 Gramm zubereiteten Brei auf Wasser ohne Ölzusatz. Proteine und Kohlenhydrate – 6,5 g bzw. 17 g. Fette sind nicht enthalten.
Wofür ist Erbsenbrei gut?
Allgemeiner Nutzen
Wenn man über die wohltuenden Eigenschaften von Erbsenbrei spricht, kann man sie kaum übertreiben. Zumindest die enthaltene Proteinmenge ist mit rotem Fleisch vergleichbar. Gerade deshalb wird die Erbse während der Fastenzeit, bei Diäten und bei Allergien gegen Fleischprodukte zum Hauptgericht auf dem Tisch.

Die in großen Mengen enthaltene Aminosäure Lysin beruhigt das Nervensystem, verbessert die Stimmung, bekämpft Stress und wirkt sich dadurch günstig auf die Herz- und Gefäßfunktion aus.
Vitamin E trägt zur Normalisierung der Stoffwechselprozesse des Körpers, zur Stabilisierung der Funktion innerer Organe und zur Ausscheidung von Schlacken und Giftstoffen bei. Aufgrund seiner positiven Wirkung auf Haut und Haare gilt es als Vitamin der Jugend. Das Ergebnis nach regelmäßigem Verzehr von Erbsen in der Ernährung wird nicht lange auf sich warten lassen.
Erbsenbrei enthält den gesamten Vitamin-B-Komplex, der das Immunsystem stärkt und seine Widerstandsfähigkeit gegen Viruserkrankungen erhöht. Dieses Gericht wird auch Rauchern und Menschen, die viele koffeinhaltige Getränke konsumieren, empfohlen. Die B-Vitamine zerstören und entfernen Giftstoffe.
Um die Körperfunktionen zu regulieren und mögliche Probleme zu beseitigen, sollte der Brei mindestens einmal pro Woche in die Ernährung aufgenommen werden.
Für Frauen
- Bekämpft Hautprobleme wie Pickel, Ausschlag und Akne.
- Stellt geschädigte Struktur wieder her, stärkt und fördert das Haar- und Nagelwachstum.
- Lindert Bauch- und Rückenschmerzen während der Menstruation.
- Reguliert den Hämoglobinspiegel während der Menstruation.
- Lindert Symptome in den Wechseljahren.
Für Männer
- Hilft bei Haarausfall.
- Reduziert das Risiko von Prostataerkrankungen.
- Verbessert die Potenz.
- Fördert den Muskelaufbau beim Sport.
- Nützlich bei der Arbeit in gesundheitsschädlichen Betrieben.
Während der Schwangerschaft
- Stabilisiert das hormonelle Gleichgewicht.
- Reduziert das Risiko einer Frühgeburt.
- Wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Fötus aus.
- Stärkt den sich entwickelnden Körper des Kindes.
In dieser schwierigen Zeit sollten Sie beim Verzehr von Erbsenbrei vorsichtig sein. Er kann zu starker Gasbildung führen, was Unwohlsein und starke Schmerzen verursachen kann, besonders in der späten Schwangerschaft. In der frühen Schwangerschaft kann Erbsen die Übelkeit verstärken. Um dies zu vermeiden, können Sie beim Kochen Dill oder Kümmel hinzufügen. Diese verringern das Risiko von Blähungen.
Während der Stillzeit
Für die Mutter hat der Brei nur positive Auswirkungen:
- reinigt die Blutgefäße;
- verdünnt das Blut, wodurch das Risiko von Thrombosen sinkt;
- stärkt das Nervensystem;
- verbessert die Funktion des Magen-Darm-Trakts.
Während der Stillzeit sollten Sie jedoch bis das Baby 9 Monate alt ist, auf den Verzehr von Erbsen verzichten. Abgesehen von Koliken bringt Erbsenbrei dem Baby nichts. Daher sollten Sie in dieser Zeit auf den Brei verzichten.
Für Kinder
Erbsen sind eines der umstrittensten Lebensmittel in der Ernährung eines Kindes. Kinderärzte können sich nicht auf eine einheitliche Meinung einigen, obwohl sie auf die wohltuenden Eigenschaften von Hülsenfrüchten hinweisen, die zur Stärkung des Körpers und zur Bekämpfung von Infektionen beitragen. Erbsenbrei wird vom Körper lange verdaut und ausgeschieden. Zudem fördert er stets die Gasbildung, was Koliken und Schmerzen beim Kind auslösen kann. Aus diesem Grund ist es verboten, ihn Babys unter 9 Monaten zu geben. Nachdem sich der kindliche Körper an andere Gemüse- und Obstsorten gewöhnt hat, können Sie mit 0,5 Teelöffeln pro Tag beginnen und die Reaktion des Körpers sowie das Verhalten des Babys beobachten. Ab 3 Jahren gibt es keine Kontraindikationen für die Aufnahme in den Speiseplan (das Gericht wird dem Kind bis zu zweimal pro Woche gegeben).
Kann man ihn beim Abnehmen essen?
Erbsenbrei gilt seit langem als das beste Lebensmittel zum Abnehmen. Dank ihm können Sie nicht nur überflüssige Kilos loswerden, sondern auch den Körper gesund halten und das Blut sowie die Organe mit nützlichen Stoffen versorgen.
Die Einhaltung einer Diät mit Erbsen ist einfach und verursacht weder Unbehagen noch Hungergefühle. Zudem können Sie damit einige gewohnte und kalorienreichere Lebensmittel ersetzen – wie Kartoffeln, Brot und Fleisch.
Abgesehen davon, dass der Brei wenig Kalorien und kein Fett enthält, hat er eine harntreibende Wirkung und leitet überschüssige Flüssigkeit schnell aus dem Körper, ohne ihn zu dehydrieren.
Zum Abnehmen können Sie Erbsenbrei sowohl als Haupt- und einziges Gericht an Fastentagen als auch als Ergänzung während Diäten verwenden. Sie können ihn mit Gemüse kombinieren, und aufgrund seiner nährstoffreichen Eigenschaften bleibt lange ein Sättigungsgefühl erhalten. Wenn Sie bei Zwischenmahlzeiten einen Esslöffel Brei essen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, den Hunger mit etwas Süßem oder Ungesundem zu stillen.
Erbsenbrei in der Medizin
Dank der Vielfalt an Mikro- und Makronährstoffen in seiner Zusammensetzung wird er nicht nur empfohlen, sondern auch von Ärzten bei einigen schweren und sogar chronischen Erkrankungen verschrieben. Die Aufnahme von Erbsenbrei in die Ernährung wird zur Entfernung von Nierensand, bei Bluthochdruck und hypertensiven Krisen, bei verminderter und instabiler Darmmotilität, bei Osteoporose empfohlen. Außerdem ist er unverzichtbar für Menschen, deren Arbeit mit schwerer körperlicher Tätigkeit verbunden ist, sowie für Sportler.

Bei Diabetes mellitus
Bei beiden Krankheitstypen ist Erbsenbrei aus mehreren Gründen angezeigt:
- hilft dem Körper, Insulin besser und schneller aufzunehmen;
- fördert die Gewichtsabnahme und ist das beste Vorbeugungsmittel gegen Fettleibigkeit;
- normalisiert die Funktion des Magen-Darm-Trakts;
- stärkt das Immunsystem.
Aber wie bei jeder ernsthaften Erkrankung sollte man vor dem Verzehr einen Arzt konsultieren. Erbsen sind bei Cholezystitis und Nephritis verboten, und dies könnte eine Verschlimmerung des Diabetes zur Folge haben. Daher sollte man bei Vorliegen dieser Erkrankungen trotz der heilenden Eigenschaften des Gerichts darauf verzichten.
Wichtig: Der glykämische Index von Erbsenbrei — 35 Einheiten.
Bei Pankreatitis
Bei chronischem Krankheitsverlauf wird empfohlen, Erbsen wie alle Hülsenfrüchte aufgrund des hohen Stärkegehalts auszuschließen, der sich negativ auf die Arbeit des Magens und der Bauchspeicheldrüse auswirkt. Die Stärke umhüllt den Magen und stört den Stoffwechsel, was zu akuten Schmerzen führt.
Aber in den frühen Stadien können Erbsen nach einem speziellen Verfahren verzehrt werden, das die Stärke aus den Früchten entfernt. Dazu müssen die Erbsen mindestens 3 Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden, danach mit kaltem Wasser abgespült werden, bis das Wasser klar wird. Dann werden sie für weitere 3 Stunden mit Wasser und Natron aufgegossen. Die Zubereitung nach dem Einweichen sollte mindestens 1,5 Stunden bei schwacher Hitze dauern.
Man sollte nicht mehr als 150 g pro Tag in der ersten Tageshälfte zu sich nehmen. Bei jeglichen Anzeichen von Unwohlsein sollte man jedoch auf den Erbsenbrei verzichten, da sich das Problem verschlimmern könnte.
Bei Gastritis
Gastritis ist eine Erkrankung, bei der die Schleimhaut der Magenwände entzündet ist. Daher sind alle Speisen, die feste Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß enthalten, schwer verdaulich. Sie regen die Produktion großer Mengen Magensaft an, was zu Geschwüren führen kann. Aufgrund der verlangsamten Magentätigkeit führt dies zu verstärkten Schmerzen und einer Verschlechterung des Zustands.
Aber ganz auf Brei muss man nicht verzichten. Es genügt, die Portionsgröße zu reduzieren und ihn nur in der ersten Tageshälfte, jedoch nicht auf nüchternen Magen, zu verzehren. Er ist notwendig, um den Körper vor Viren und Infektionen zu schützen, bei deren Auftreten die Schmerzen bei Gastritis zunehmen können. Man kann Kurkuma oder einige Tropfen Zitronensaft beim Kochen hinzufügen; sie helfen dem Magen, die Nahrung schneller zu verdauen.
Bei Verstopfung
Erbsen sind bei chronischer Verstopfung verboten.
Bei der Behandlung und Vorbeugung von Verstopfung hilft Erbsenpulver. Dazu muss eine kleine Menge getrockneter Erbsen in einer Kaffeemühle gemahlen und zweimal täglich ein Teelöffel eingenommen werden. Das Einzige, worauf man achten muss, ist das Auftreten von Blähungen. Wenn diese auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen werden, da dies das Problem verschlimmern kann.
Bei Gicht
Trotz der wertvollen Inhaltsstoffe und des hohen Proteingehalts der Erbsen enthalten sie Purine, die akute Schmerzattacken und eine Verschlimmerung der Krankheit auslösen können. Daher sollten Erbsen in jeglicher Form aus der Ernährung ausgeschlossen werden.
Für die Leber
Die in Erbsenbrei enthaltenen Makronährstoffe können nicht nur Giftstoffe aus der Leber entfernen, sondern auch deren Regeneration fördern. Vitamin E erhält die Integrität der Zellen. Deshalb sollten bei langfristiger Einnahme von Antibiotika Erbsengerichte ganz oben auf der Speisekarte stehen.
Allerdings sollte man auf Brei verzichten, wenn bereits Probleme mit dem Organ bestehen oder die Krankheit in Remission ist.
Schaden und Gegenanzeigen
Der Nutzen von Erbsenbrei ist unbestritten; bereits Hippokrates erwähnte ihn in seinen Abhandlungen. Es gibt jedoch Personengruppen, denen der Verzehr aufgrund folgender Erkrankungen strikt untersagt ist:
- Entzündung des Magens und des Zwölffingerdarms. Aufgrund der erhöhten Gasbildung kann Erbsen bei diesen Erkrankungen eine Verschlimmerung auslösen.
- Cholezystitis. Da Erbsen ein schwer verdauliches Produkt sind, ist der Verzehr von Brei und anderen Gerichten daraus verboten.
- Gicht. Hülsenfrüchte wirken als Katalysator für Harnsäure bei chronischen Erkrankungen. Sie verstärken die Schmerzen und verschlechtern den Allgemeinzustand.
- Erkrankungen der Nieren und des Harnsystems. Es beschleunigt die Harnstoffproduktion, wirkt stark harntreibend und verursacht Schmerzen in den Organen.
- Chronische Verstopfung oder schwacher Darm. Die Unfähigkeit, mit dem schweren Produkt umzugehen, verstopft den Darm.
- Unverträglichkeit eines Bestandteils. Aufgrund der umfangreichen Zusammensetzung aus Mikro- und Makronährstoffen, Aminosäuren und Vitaminen kann eine allergische Reaktion ausgelöst werden.
Trotz all seiner Inhaltsstoffe können Erbsen und damit alle daraus zubereiteten Gerichte den gegenteiligen Effekt haben. Dies geschieht meist aufgrund von Überessen, Nichteinhaltung der für eine bestimmte Erkrankung verordneten Diäten oder Nichtbefolgung der ärztlichen Anweisungen.
Wie man Erbsen für den Brei auswählt
Für die Zubereitung von Erbsenbrei eignen sich Erbsen in jeder Form – ganze, gespaltene oder halbierte. Von ihrem Zustand hängt nur die benötigte Garzeit ab.

Ganze Erbsen müssen vor dem Kochen 6–8 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Sie sollen quellen, möglichst viel Wasser aufnehmen und weich werden. Sie eignen sich für Suppen und Brei, wenn nicht nur Geschmack und Nährwert, sondern auch das Aussehen wichtig ist.
Gespaltene oder halbierte Erbsen garen schneller. Ein Einweichen von 1–2 Stunden reicht aus. Sie sind ideal für Püreesuppen und Brei.
Die Hauptmerkmale hochwertiger Erbsen sind:
- Krümeligkeit – die Erbsen sollten einzeln voneinander trennbar sein.
- Einheitlichkeit von Farbe und Größe.
- Der Zustand der Erbsen – sie müssen trocken und hart sein.
Dabei sollte die Haltbarkeit von trockenen Erbsen für Brei 12 Monate nicht überschreiten.
Wie man Erbsenbrei kocht: Rezepte
Mit Wasser
Der nach diesem Rezept zubereitete Brei wird oft in Kindergärten und Krankenhäusern serviert. Das liegt daran, dass er reich an Vitaminen und Nährstoffen ist, die für Kinder sowie für Menschen in der Rehabilitation oder in der postoperativen Phase notwendig sind. Zudem ist er sehr einfach zuzubereiten.
Spülen Sie die zuvor 8 Stunden eingeweichten Erbsen unter kaltem Wasser ab. Geben Sie sie in einen Topf und gießen Sie Wasser im Verhältnis 1:2 dazu. Stellen Sie den Topf auf hohe Hitze; nach dem Aufkochen reduzieren Sie die Hitze auf die niedrigste Stufe. Während des Kochens ist es wichtig, den Brei ständig umzurühren, damit er gleichmäßig gart und nicht am Boden anbrennt. Nach 40 Minuten, wenn der Brei zerkocht ist, schalten Sie die Hitze aus, salzen Sie und lassen Sie ihn 10 Minuten zugedeckt stehen.
Vor dem Servieren können Sie ein kleines Stück Butter für den Geschmack hinzufügen. Sie können ihn auch mit einer vorbereiteten Röstzwiebel-Karotten-Mischung bestreuen.
Der Brei mit Wasser eignet sich hervorragend als Beilage zu Fleischgerichten, aber man sollte nicht vergessen, dass Erbsen ein nahrhaftes Lebensmittel sind, das ausreichend Protein enthält. Möglicherweise sollte man das Gericht nicht mit einer weiteren Proteinquelle überladen. Daher ist es für die Gesundheit und die Figur besser, den Brei als eigenständiges vollwertiges Gericht zu essen und nur Gemüse hinzuzufügen.
Im Multikocher
Das Einweichen ist obligatorisch. Wenn man den Tag mit Brei beginnen möchte, sollte man die Erbsen über Nacht einweichen. Am Morgen sind sie dann gebrauchsfertig. Der Brei benötigt eine lange Garzeit, daher müssen Menschen, die früh zu essen gewohnt sind, 2,5 Stunden vor dem Frühstück aufstehen.
Für die Zubereitung waschen Sie die Erbsen mit kaltem Wasser, geben Sie sie in die Schüssel und übergießen Sie sie mit kochendem Wasser, sodass es 3 cm über den Erbsen steht. Fügen Sie Salz hinzu, bei Verdauungsproblemen auch Kurkuma. Schalten Sie im Multikocher den Modus 'Schmoren' für 2 Stunden ein und schließen Sie den Deckel. Nach dem Ausschalten müssen Sie den Brei nicht sofort auf Teller füllen. Er muss 15 Minuten ziehen, damit er maximal Feuchtigkeit aufnimmt und sich mit Geschmack und wertvollen Eigenschaften anreichert.
Ohne Einweichen
Obwohl Hülsenfrüchte eine besonders anspruchsvolle Vorbehandlung erfordern, haben Hausfrauen auf der ganzen Welt es nicht eilig, sie aus dem täglichen Speiseplan zu streichen. Sie haben einige Tricks entwickelt, um den Prozess zu vereinfachen, falls man plötzlich Lust auf Erbsenbrei bekommt.
- Während des Kochens geben Sie Natron zu den Erbsen, im Verhältnis 1 Teelöffel auf 2 Liter Wasser. Das Kochen dauert dann etwa 1,5 Stunden.
- Fügen Sie vor dem Aufkochen Sonnenblumenöl zum Brei hinzu. Es bildet eine unsichtbare zusätzliche 'Abdeckung' in Form eines Films, wodurch der Garprozess beschleunigt wird.
- Fügen Sie zu Beginn des Kochens eine halbe Kartoffel hinzu und nehmen Sie sie 3 Minuten nach dem Aufkochen heraus. Die Stärke fördert das schnellere Zerfallen der Erbsen.
- Bei der Zubereitung von Erbsensuppe sollten Sie die Hülsenfrüchte zusammen mit dem Fleisch in die Brühe geben. So nehmen sie Geschmack und Aroma auf und sind gleichzeitig mit dem Fleisch gar, wenn die restlichen Zutaten hinzugefügt werden.
Brei mit Fleisch
In diesem Rezept ist das Einweichen unerlässlich, daher müssen Sie die Erbsen vorher mit Wasser bedecken. Die Menge der Zutaten können Sie nach eigenem Ermessen wählen.

Schneiden Sie das Schweinefleisch in Stücke und braten Sie es 10 Minuten lang an. Fügen Sie Zwiebeln, Karotten, Salz und Gewürze hinzu und lassen Sie es 2–3 Minuten ohne Wasser schmoren. Dann geben Sie die Erbsen dazu und gießen Sie heißes Wasser so hinzu, dass es 3 cm über dem Niveau aller Zutaten steht. Kochen Sie es, bis die Erbsen gar sind, und passen Sie den Garzustand nach Ihrem Geschmack an. Erbsenbrei mit Fleisch ist jedoch in jeder Form schmackhaft und gesund – sowohl sehr weich gekocht als auch mit ganzen Erbsen.
Wie man Erbsenpüree zubereitet
Sein Geschmack ist jedem seit der Kindheit bekannt, denn in Schulen, Kinderlagern, Sanatorien – überall war Erbsenpüree im Speiseplan enthalten. Wenn Sie in die frühen Jahre eintauchen möchten, können Sie es daher zu Hause selbst zubereiten. Die Zubereitung nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, und das resultierende Gericht ist ein hervorragender Ersatz für Kartoffelpüree. Das Einzige, was Sie nicht vergessen sollten, ist das vorherige Einweichen.
Waschen Sie die gequollenen Erbsen, geben Sie sie in einen Topf und übergießen Sie sie mit Wasser, sodass es 3 cm über dem Niveau steht. Bringen Sie es zum Kochen, schöpfen Sie den ersten Schaum ab, reduzieren Sie dann die Hitze auf die niedrigste Stufe. Der Deckel sollte den Topf nicht dicht verschließen, da dies zum Überkochen führen würde. Kochen Sie den Brei 1,5 Stunden lang. Wenn während des Kochens nicht genügend Wasser vorhanden ist, können Sie nachgießen.
Wenn die Erbsen weich gekocht sind, gießen Sie das Wasser vollständig ab und lassen Sie sie einige Minuten stehen – so nehmen die Erbsen die restliche Flüssigkeit und Feuchtigkeit auf. Fügen Sie Butter hinzu, salzen und pfeffern Sie, und zerdrücken Sie alles mit einem Kartoffelstampfer oder Mixer zu einer gleichmäßigen Konsistenz. Am besten essen Sie es warm.
Kann man Erbsenbrei nachts essen?
Wenn keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme oder chronischen Erkrankungen vorliegen, gibt es keine Verbote, den Brei am Nachmittag zu essen. Aber nachts sollten Sie nichts essen. Das bringt dem Körper keinen Nutzen, sondern verursacht nur Unbehagen und Schweregefühl und raubt den Schlaf. Eine allgemein bekannte Eigenschaft von Erbsen ist die verstärkte Gasbildung, die ebenfalls zu unruhigem Schlaf führen kann. Daher sollten Sie Erbsengerichte in den Speiseplan aufnehmen und sie zum Frühstück oder Mittagessen essen; so werden alle schweren pflanzlichen Proteine schneller verdaut, ohne Magenschmerzen und Blähungen zu verursachen.
Kann man Tieren Erbsenbrei geben?
Erbsen und daraus zubereitete Gerichte sind sehr nützlich für Tiere. Sie verbessern den Zustand von Haut und Fell und verringern die Wahrscheinlichkeit von Parasitenbefall. Für Welpen, die von der Mutter getrennt wurden, sind Breie das beste Beikost, um die Gesundheit ohne Stress zu erhalten.
Laut vieler Experten sollten verschiedene Breie in den Speiseplan des geliebten Haustiers aufgenommen werden. Aber Sie müssen bedenken, dass das Verdauungssystem von Tieren und Menschen sehr unterschiedlich ist. Daher werden die für Menschen üblichen pflanzlichen Proteine von Katzen- und Hundemägen nicht verdaut. Daraus folgt, dass man ihnen nicht denselben Brei füttern darf, den der Mensch isst. Hülsenfrüchte sind gut für Gesundheit und Immunsystem, aber sie können nur unter Beachtung der folgenden Regeln in die Ernährung aufgenommen werden:
- Es sollten keine Fleischprodukte hinzugefügt werden. Erbsen sind von sich aus ein schweres und sättigendes Lebensmittel, daher werden sie lange verdaut, und Fleischprodukte erschweren den Prozess nur.
- Es ist wünschenswert, Gemüse wie Paprika, Karotten und Sellerie hinzuzufügen. Sie regen die Verdauung und den Magen-Darm-Trakt des Tieres an, was sich positiv auf die Aufnahme der Erbsen auswirkt.
- Beginnen Sie mit der Aufnahme des Produkts in den Speiseplan mit einem Teelöffel und beobachten Sie das Befinden und Verhalten des Tieres aufmerksam.
- Auch bei der Zugabe von Brei zur täglichen Ernährung sollte ein Tierarzt konsultiert werden, der nach einer Untersuchung auf Kontraindikationen empfehlen wird, Erbsen in den Speiseplan des Haustiers aufzunehmen oder darauf zu verzichten.
Interessante Fakten über Erbsen

- In der Archäologie wurden die ersten Spuren von Erbsen in der Schweiz, Deutschland, Griechenland und Kroatien gefunden. Sie datieren aus der Steinzeit – etwa im 18. Jahrtausend v. Chr.
- Das Auftreten von Erbsen in Russland wird auf das 6. Jahrhundert v. Chr. datiert.
- Für die alten Chinesen waren Erbsen ein Symbol für Reichtum und Fruchtbarkeit und sollten in jedem Haus angebaut werden.
- In Polen mussten die Jungvermählten einen Tanz aufführen, während sie ein Gefäß mit Erbsen in den Händen hielten. Begründet wurde dies damit, dass die Erbsen der Familie helfen würden, sich in kürzester Zeit zu vergrößern.
- In Tschechien wurde der Braut Erbsen aus einer Schüssel übergeschüttet; die Anzahl der im Kleid verbliebenen Erbsen bestimmte die Anzahl der zukünftigen Kinder.
- Die Redewendung 'unter Zar Erbse' stammt aus dem Märchen von Iwan, der die Schlange mit Hilfe von Erbsen besiegte. Sie wird in der Bedeutung 'sehr lange her' verwendet.
- In Hungerzeiten wurde in Deutschland eine Erbsenwurst erfunden. Zu ihrer Herstellung wurden Speck und Erbsenmehl verwendet. Das Produkt zeichnete sich durch einen hohen Nährwert aus; nach dem Verzehr blieb man lange satt.
- Die Bestrafung von Kindern durch Stehen auf Erbsen stammt aus Großbritannien.
- Thomas Jefferson – der dritte Präsident der USA – war ein großer Liebhaber von Erbsen und beschäftigte sich mit dem Anbau und der Kreuzung verschiedener Sorten.
- Eine Beilage aus gebratenen Erbsen in Schweineschmalz war das Lieblingsgericht von Heinrich III.
«Wichtig: Alle Informationen auf der Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Konsultieren Sie vor der Anwendung von Empfehlungen einen Fachmann. Weder die Redaktion noch die Autoren übernehmen Verantwortung für mögliche Schäden, die durch das Material verursacht werden.»
