Was tun, wenn Erbsenbrei oder Püree zu flüssig geworden sind?
Erbsenbrei ist ein Fastengericht, das oft während der Fastenzeit zubereitet wird. Er eignet sich auch als Beilage zu Fleischgerichten. Beim Kochen kann es jedoch vorkommen, dass der Brei oder das Püree zu flüssig wird. Dies kann auf verschiedene Weise korrigiert werden.
Warum wird Erbsenbrei flüssig?
Es kann mehrere Gründe geben, warum die Erbsen nicht richtig gar geworden sind und der Brei oder das Püree nicht gelungen ist.
In erster Linie liegt es daran, dass die Erbsen selbst von minderer Qualität waren. Sie lagen lange im Lager. Bei längerer Lagerung verdunstet die gesamte Feuchtigkeit, und das Produkt wird zu trocken. Beim Kochen nehmen sie große Mengen Wasser auf und geben dann einen Teil wieder ab. Dadurch wird das fertige Gericht zu flüssig.
Ein weiterer Grund ist eine falsche Zubereitungsweise. Die flüssige Konsistenz entsteht, weil die Erbsen falsch oder zu lange im Wasser eingeweicht wurden oder die Kochtemperatur zu hoch war.
Daher sollte man das Rezept genau befolgen und nur Erbsen bester Qualität verwenden.
Wie man Erbsenpüree oder -brei eindicken kann
Erbsenbrei oder -püree kann man mit mehreren Methoden eindicken:

Mit Stärke
Sie macht den Brei dicker. Dabei kann sich der Geschmack leicht verändern. Die Stärke muss in kaltem Wasser aufgelöst und zum heißen Gericht gegeben werden.
Mit einem feinen Sieb
Wenn keine Stärke zur Hand ist, kann man ein feines Sieb verwenden. Das entstandene Püree durch das Sieb abgießen. So läuft das überschüssige Wasser nach und nach ab. Statt eines Siebs kann man mehrlagig gefaltete Gaze verwenden.
Mit Kartoffelpüree
Dazu muss man Kartoffeln kochen, ein sehr dickes Püree zubereiten und in das Erbsenpüree geben.
Für diejenigen, die ihr Mittag- oder Abendessen mit einer besonderen Note mögen, kann man dem fertigen Püree geriebenen Käse hinzufügen. Das Gericht wird schmackhaft und recht interessant.
Geheimnisse des richtigen Kochens von Erbsenbrei
Damit Püree oder Brei schmackhaft und angemessen dick werden, ist es wichtig, einige Zubereitungsgeheimnisse zu kennen:

- Hülsenfrüchte werden nicht länger als 5–6 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht.
- Beim Einweichen von gespaltenen Erbsen gibt man einen Teelöffel Natron hinzu. Vor dem Kochen müssen sie jedoch abgespült werden.
- Das Gericht wird 3–5 Minuten vor dem Ende des Kochens gesalzen.
- Am besten kocht man den Brei im Schongarer im Modus „Schmoren“.
Tipp! Um eine gleichmäßige Masse zu erhalten, kann man die gekochten Erbsen mit einem Stabmixer pürieren.
Erbsenbrei oder -püree zuzubereiten ist einfach. Dazu muss man qualitativ hochwertige Zutaten auswählen und das Rezept unter Berücksichtigung aller Nuancen befolgen.
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